Aufsatz 
Enthaltend die Töne, wie sie die Theilung einer Saite nach den natürlichen Zahlen 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 usw. angibt : mit einer Figuren-Tafel und zwei Beilagen
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ft cf) oon fcffcjl rechtfertigt, jur S3cjcid)nung bcr f;öf;cren Sone größere 3dhkit t fo werben bemnaef)bie juv Vcjcidnumg bcr l; 6 f)cren Sone eingeführten 25rüd;c ftctS einen größeren 3al)ter l;obenals bcr Renner ift, unb eS Faun hierbei mir nod) bie gragc enfftehen: 51 t waS ber Kennerbiene, ba ber Vrucl) nur jur Sejctchuung eines einjigen SoncS unb jwar beSjenigen SoneSbienen foll, ber burd; ben 3 ühlcr angegeben wirb?

2£n unb für fiel) betrachtet ift jur Sejctdjmtng (Eines SoneS nur ein 3eid;en nofhig, wiejut ÜScjeichmmg einer 3 ^ ©in 3 cicf)en oollfommcn f)inrcicf)t. Ser SDicnfd; inbeffen begnügtfiel) nid;t mit ber 3folirung ber Singe, fonbern flicht biefefben oiclmchr mit cinanber ju oer*gleichen, oerbinbef ftc wohl gar mit cinanber ju einem ©anjen, um auf foldjcnt Sßege nichtfeiten ju netten ganj ltbcrrafcfjciiben 9Icfultaten ju gelangen, unb wäre cS manchmal auch nur,um bcmfelbeit Singe eine neue gönn jtt geben. 2Cehnlic!)eS gcfchicht and) bei ben Sonett, bieer nicht immer cinjelu jebeit für ftcl) betrachtet unb gebraucht, fonbern häufig mehrere ju einer. ©nippe oerbinbef, ober einer Vergleichung unter cinanber unterwirft. VefonberS fmbet baSlefctere Statt, wobei bie 3luSmittelung ber ocrfd;tebenen (Entfernung, in welche$wci Sone oon cinanber Fommcn Fönnen, bie Jpauptfache macht, b. I;. man wünfeht ju wiffen,ob ein gewiffer Son, j. 23. c, bie SFtaoe, bie Siuintc, Smarte eines anbertt it. f. w. fei?

Sie (Entfernung eines SottcS oon einem anbern bttreh SB orte auSjubrücfen, wie überhauptfo viele SScgriffc in jebem »orFommcnbcn gälte auf btcfclbe uttb jum Vcrftcl;cu crforberlichc3ßcifc oon neuem auSciitanbcr 311 fefeen, führt mcift ju uuuöfl)igeu SGBcittäufigFciten; in ber Siegelbrüeft ein bafür gewähltes 3eicl)cn bie Sache Fürjcr auS, wie namentlich bcr biitomifche unbpolpnomifchc Schrfafj in ber SSRathentatif beweift, ber in S5uchffabeit unb 3iffevn nuSgebrücft weitleidster unb fürjcr jii geben unb ju behalfen ift, als in SBortcit. Seßhßlb wirb ein paffcitbcS3eicheit, einen Son unb juglcich bie Entfernung b.cffclbcn oon einem anbern auSjubrürfen,nur erwüitfcht fein, unb ein foldjcS ift in einem S3rud;e 511 ftitbcu, beffett Stcnncr ben nieberenjur Vergleichung angenommenen ©runbton ctncS höheren, bcr 301)1« hiitgcgcn biefett höh««nSon oorftellf, fo baß ber Schier f)tcvl>ct eben fo bie Jpauptfndjc ift unb ben »erlangten Son oovftellt, als bcr 3rtl;(ei* in bcr ßelirc oon ben Vrüchcn btc eigentliche 3ol)l Mt wdhreitb ber 9?ennerbenjenigen Son bejcidjnct, auf welchen man beit im S^lpfer: ftchenben Son bezogen wiffen will,f feilt bemnach nicht 2 Sone oor, fonbern nur ben Sou 2, b. h- baS Flcine c, unb bie 1 gibtnur an, baß baS c bie Sftaoe oon 1 ober oon C fei, ober bafür angcfchcn werben follc.

25. 2fuf Qf)nlid;e SBcife wirb alfo c als SEtaoe oon c burep Hmoenbung bcr beiben jugebörigenSS^eilungSäaljIen 4 «nb 2 bnrcf) c als iDEtaoe oon c mittclft bcr jugcl)örtgen SI;eilungSja!)£en8 unb 4 burd) uub c als SEtaoe oon c butep y auSgebnicEt werben, baß alfo 4 in bem 83tucpef wteber ber eigentliche Son ift, ben man angeben »in, unb bie 2 nicptS locitcr fagt, als baß er bie£>Etaoe bcS Soucö ift, ber bur<h 2 bezeichnet wirb, ober baß man tpntnbiefem gable bafitr anfepeu foll.