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befiimtt, I;at im ©anjcn htnftdjtlicb beS Tfcufjcrit einige ^ehnlidffcit mit bem SBiolon, imb befielt auseinem langen bohlen, oben fchntalcn, nad; unten fiel; erweifernben unb am untern Gnbe offenen bol*Jemen jtörper, auf wcld;em nur eine (Saite aufgefpannt iff, bie unterwärts über ber Stimme oberSeele auf einem Stege ruht, welcher auf ber einen Sbite nur locfer auf bem SIcfouanjbobcn aufliegt,woburd; ber äblang etwas fehnarrenb unb bem .Klange einer trompete ähnlid) wirb. Sic würbeanfangs auf ben Sdffffcn gebraucht (bal)cr ber 9fame SDtccrtrompctc), fpätcr auch in ben Dlonncn*fl&ffern eingeführt, um bie SErompetenffimme barauf oorjufragen. ©ic Saite wirb mit bem Sßioliu-bogeit gcffrichcit. ©erbaute SOtari entro mpet iff auS SOtiffocrffaitb ber franj&ftfd;cn Benennung„trompette marine“ cntffanbeu.
©ic SS enta ber braftlianifdicn Steger, bereu ftc fiel; bei ihren SEanjctt bebienen, befielt auS eineretwa 3 Suff lernten Stutze, welche burd) eine spflanjenfafer ober ©arntfaitc ju einem SSogen gefpanntwirb. ©er Spieler faßt baS eine ©nbe ber Saite mit ben 3ahncit unb fdffägt mit einem Spanegegen baS anbere ©nbc berfclbcit, woburd; er einen Sion gleich bem einer SJtaultrommcl (beS SSrumm;eifenS) bcroorbriitgt.
©er SSentua ber 2fShantc ! eS in SCfriEa 'hat üicl 3fcl;nlid;Ecit mit ber braffliauifchcn SSenta,auch nur eine Saite unb biefclbe SBeljaublung.
©ic Araber befiben ein Snffrument, baS auS einer pfeife unb Saite befiehl, unb bie Sc;wohncroon Sflofte, SRalloua, SSornu in ber 9ial)e beS SfeicheS ber 7(Sbantt : eS in 2Cfri£'a, nad;beS 33owbid;’S 9tetfcberid;fen, eine 2lrt ©cigc, bie nur mit einer auS .Kuhhaaren oerfertigten Saitebejogett iff, bie ftc mit einem Sogen, ber fo jictttlich einem ©cigcnbogcn gleicht, ffrctcl;cn.
4. ©iefe unb nod; einige anbere Snffrumente fSttnen alle SDionoeborbe heißen; inbeff oerffebtman unter ÜJJonodjorb im engem Sinne fein Snffrument, um baniit, wie mit ben angeführten,gjtuff? ju machen, fonbern um eiujelitc, ber 4?6l;e nrtd; oerfdffebene SEöitc barauf hcroorjubrtngcn,unb bie gange ber Saite ober 9i6l;rc aitjugeben, welche jur ©rjcugitng biefer SE&nc crforbcrlicb iff.2Bemt mau nämlich eine Saite eines (snffrumentS leer ffreiefft ober reifft, fo gibt ftc einen gemiffeu31on, er mag nun l;od; ober niebrig fein. Soll ftc einen höheren SEon geben, fo muff fte entwebereine ffärfere Spannung erhalten, ober, wenn bieff nidffgcfdjchcn foll, abgefürjt werben. 3e turjerman fte bei unoeränberter Spannung macht, einen beffo höheren Sott erhalt man ooit ihr, wie ba$‘tfuflegctt ber Singer bei bett ©ctgeninffrumcntcn beweiff, unb fo iff eS ntöglid;, für feben SEon baSStüc! ber Suite ber gange nach ju beffimmen, welches man hüben muff, um jetten hetoorjubringen.©ieff ju erreichen, bient baS SRonochorb; auf welche SBeifc? foll fpätcr gejeigt werben.
5. 3«r (Erreichung biefcS 3wccfcö braudff baS §8tonod;orb nicht mehr als ©tue Saite ju hüben;eS fönneit ihm inbeff fo viele gegeben werben, als man oerfdffebcne SEöne barauf angeben will, unbhiernach erh«lt eS oc rfd;i ebene 9t am eit: ©id;orb (bei 2 Saiten), SEtid)orb (bei 3), SEctrachorb(bei 4), spenfadjorb (bei 5), ffjerachorb (bei 6), ejpcptadforb (bei 7), ©ftachorb (bei 8) u. f. weiter,©et gebräuchlidjffe unter btefett iff SEctrachorb (bet Sßierfaitcr), fo baß SJtonochorb unb SEctrachorb