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L.
Wie viel und was für Bücher wurden imJahre 1833 aufgelegt?
Beitrag zu einer Beurtheilung der jetzigen deutschen Literatur-
Am Schluß des vorigen Abschnittes I). suchte ich zubeweisen, daß überall zu viele Buchhandlungen sind, undich muß wohl Recht haben, denn man hört diese Klagen vonallen Seiten. In den Privat-Handelsblättcrn der Buch-händler werden wöchentlich Buchhandlungen zum Verkaufausgeboten, welches nicht seyn würde, wenn sie Gold-gruben waren *). Selbst zu dem letzten Wiener Congreßsind von Buchhändlern in Frankfurt a. M. Bitten undVorstellungen um Abhülfe der Noch gelangt, und habenein offenes Ohr gefunden.
Scharfes Nachdenken führte mir auch den Gedan-ken zu, ob denn vielleicht die eigentlichen wissenschaftlichenWerke nicht genug Abgang fänden, und von den anderenzahllosen Lefereien verdrängt würden. Die Weltensiürmen-den Schöngeister, sagte ich mir, wollen ja von dem ernst-haften Studiren nichts wissen, und die bei Haus und Hofgebliebenen Verfemacher haben vermuthlich auch keine großeLust zu dem Ernsthaften. Nun folgerte ich weiter, be-lauschte diese Herren auf ihren Steckenpferden, und glaubeUrfach und Wirkung gefunden zu haben.
*) Siehe: „Der Buchhändler von mehreren Seiten betrachtet,-weite Auflage 183-t Greiz bei Hciinig" und: „Einige Mittheilungenüber den jetzigen deutschen Buchhandel. 1827." (Kassel, bei Krieger.)