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Du bist! Es ist dir niemand gleich! ruft dasgebeugte Herz.
Oder sie haben sich einmal wieder, sey es durcheigene Wahl oder auf dem rechtmässigen Wege desBerufs mit der Welt und ihren Sorgen, mit denMühen und Lasten dieses Lebens geplagt unddie Eitelkeit und Nichtigkeit der Dinge dieserErde gekostet, da kommen sie wieder zur Ruhe ;in der Einsamkeit, in dem Gebete bey der liebenBibel oder auch in der trauten Gemeinschaft derGläubigen blicken sie wieder auf ihn, den sie,im Geräusch der Geschäfte wie aus den Augen ver-loren hatten — ja da ist es, als ob er ihnen noch ein-mal so lieb wäre. Sie haben wieder einmal denAbstand gefühlt in der Welt und dadurch ist erihnen nur um soviel köstlicher geworden.
Oder sie liegen in finstrer Anfechtung; es istihnen, wie der Maria Magdalena, sie haben ihrenHerrn verloren, sie können sich es nicht zueig-nen, dass er ihnen gehört; aber er offenbart sichwiederum und vei’siegelt ihnen durch die Kraftdes heiligen Geistes den Trost des Evangeliums.Da, in dem: Rabbuni ! das sie mit Maria schluchzenund freudig ausrufen, da. liegt das Bekenntniss :Uns ist er köstlich und grade jetzt besonders köstlich!
Oder in Zeiten leiblicher Noth , in Krankheiten —o wie mancher hat es dann recht erfahren , was eran Jesu hat. Sagt man von menschlichen Freun-den schon, dass die Noth sie bewähre und erprobe ,wie vielmehr ist das von unserm himmlischen Freun-de wahr. Wie kann er die finstre Krankenstube uns