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Christus der köstliche Eckstein : eine Gastpredigt über 1. Petri 2:7a
Entstehung
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erstand von den Todten, da bezeugte ihm der Vaterdass er nun bis zum letzten Scherf alles bezahlthabe, da ward die Handschrift , die wider unswar, zerrissen, die Quittung dem Bürgen geschrie-ben , dass er nun alles vollkömmlicli entrichtet habe.Daher er denn nun, erhöhet zur Rechten des Vaters,lebt immerdar und seelig machen kann alle diedurch ihn zu Gott kommen.

Um diese erworbene Seeligkeit uns nun fernerzu zueigenen, besitzt er als der ewige Gott alle nötliigeEigenschaften. Seine Allwissenheit durchschauet alleWinkel der Erde, da ist kein verlohrener Sohnnoch so verirrt vom Vaterhause , kein Sünder soversenkt im Sündenschlamme, kein Mensch so gering,so unbekannt, so verborgen, den seine Abwesen-heit nicht zu finden wüsste. Auch hier in unsererKirche sieht sein Auge jeden Sünder, wo er sichauch verbergen wollte. Seine Allgegenwart weisssich auch zu den geheimsten Sünden-Winkeln Bahnzu machen; nirgend kannst du seiner lockendenStimme entfliehen, sie verfolgt dich auf deinemLager und bei der Arbeit, sie begleitet dich aufdeinen Wegen und tritt mitten in deinen Sünden-genüssen mit dem Zuge des Vaters, mit strafenderund einladender Stimme, vor dich hin. Seine All-macht ziehet und überwindet auch den lialstarrig-sten Sünder. Ihr gilt es gleich einen Saulus mit-ten in seinem Schnauben und Wüthen zu einemPaulus zu machen, oder einen Johannes mit demsanften Zuge der Liebe allmählig zu ziehen. SeineGüte und Langmuth wird nicht müde den ganzen