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macht sind, das Ebenbild des Vaters, der Abglanzseiner Herrlichkeit, in welchem wohnet die Eüllcder Gottheit leibhaftig. Derselbe Grund, der dasGebäude unserer Seeligkeit trägt, trägt auch alleDinge mit seinem kräftigen Wort. Unser Erlöserist Gott, Gott hoch gelobt in Ewigkeit.
Darum kann er denn auch, was aller Creaturunmöglich war, die Last des Zornes Gottes tra-gen und uns davon erlösen. Ach! wohin auchdie arme Menschheit ihre seufzende Frage nachErlösung schickte, von allen Seiten kam die trau-rige Antwort zurück : es kann ein Bruder den an-dern nicht erlösen, es kostet zuviel, er muss esanstelien lassen ewiglich. Aber Christus kann es.Er hat keinen Tlieil an Adams Schuld und gehörtnicht zu denen, die aus sündlichem Samen gezeugtund in Sünden empfangen sind, er ist grade einsolcher Hohepriester, wie wir ihn haben müssten,heilig, unschuldig, unbeflekt, von den Sündernabgesondert, und höher denn der Himmel, demnicht Notli wäre zuerst für eigene Sünden Opferzu tliun.
Aber dieser wahre Gott ist doch auch wahrerMensch und Fleisch von uuserm Fleische, er hatunsere menschliche Natur angenommen , auf dass erals unser Blutsverwandter und Goel, als ein Bür-ge aus unserer eigenen Mitte, unsere Sache führte ,auf dass wir Menschen Muth bekämen zu diesemMenschensohn; er ist in allen Dingen seinen Brü-dern gleich geworden, auf dass er mit ihnen Mit-leiden haben könne , und ihnen nushelfen, wo sie