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Christus der köstliche Eckstein : eine Gastpredigt über 1. Petri 2:7a
Entstehung
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die Kronen ihrer Heiligkeit nieder, sondern auchdie Harfen ihrer Seeligkeit, als etwas das sie ihmund seinem Blute verdanken. Haben wir, Geliebte,nun so aus der Bestimmung desselben die Köst-lichkeit dieses Ecksteins gesehen, so wird uns derBlick auf die herrlichen Eigenschaften desselben,diesen noch deutlicher machen. Seiner Natur nachist dieser Grundstein unseres Heils, Göttlichen Ur-sprungs.

Wie müssten wir schon die Herrlichkeit unsersErlösers preisen, wenn es Gott gefallen hätte einenSeiner Thron-Engel oder auch nur einen der ge-ringsten der Tausendmal Tausend , die ihm dienenzu uns herab zu senden, wenn jener Engel zumBeyspiel, der in Bethlehems Feldern die Geburt desHeylands verkündete, selbst dieser Erlöser gewesenwäre , wir Sünder hätten schon Ursache genug Got-tes überschwängliche Barmherzigkeit zu preisen.Aber nein! das war Gott nicht genug! Alsoundwer begreift dieses also? Also hat Gott die Weltgeliebt, dass er Seinen eingeborenen Sohn gesandt.Als es galt die Menschen, die abgefallenen Geschöpfe,die Rebellen gegen seine heilige Majestät, die un-dankbaren Creaturen aus dem Abgrunde des Elen-des zu erretten, worin sie sich selbst gestürzthatten, da gab er das Beste, was der Himmel, dasBeste , was das grosse Weltall besitzt, da gab er dasTheuerste seines Herzens , seinen eingeborenen Sohnfür uns dahin. Der Eckstein, von dem wir reden,der Jesus, der uns seelig macht ist zugleich auchdas ewige Wort, durch welches alle Dinge ge-