die Kronen ihrer Heiligkeit nieder, sondern auchdie Harfen ihrer Seeligkeit, als etwas das sie ihmund seinem Blute verdanken. Haben wir, Geliebte,nun so aus der Bestimmung desselben die Köst-lichkeit dieses Ecksteins gesehen, so wird uns derBlick auf die herrlichen Eigenschaften desselben,diesen noch deutlicher machen. Seiner Natur nachist dieser Grundstein unseres Heils, Göttlichen Ur-sprungs.
Wie müssten wir schon die Herrlichkeit unsersErlösers preisen, wenn es Gott gefallen hätte einenSeiner Thron-Engel oder auch nur einen der ge-ringsten der Tausendmal Tausend , die ihm dienenzu uns herab zu senden, wenn jener Engel zumBeyspiel, der in Bethlehems Feldern die Geburt desHeylands verkündete, selbst dieser Erlöser gewesenwäre , wir Sünder hätten schon Ursache genug Got-tes überschwängliche Barmherzigkeit zu preisen.Aber nein! das war Gott nicht genug! Also—undwer begreift dieses also? — Also hat Gott die Weltgeliebt, dass er Seinen eingeborenen Sohn gesandt.Als es galt die Menschen, die abgefallenen Geschöpfe,die Rebellen gegen seine heilige Majestät, die un-dankbaren Creaturen aus dem Abgrunde des Elen-des zu erretten, worin sie sich selbst gestürzthatten, da gab er das Beste, was der Himmel, dasBeste , was das grosse Weltall besitzt, da gab er dasTheuerste seines Herzens , seinen eingeborenen Sohnfür uns dahin. Der Eckstein, von dem wir reden,der Jesus, der uns seelig macht ist zugleich auchdas ewige Wort, durch welches alle Dinge ge-