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Christus der köstliche Eckstein : eine Gastpredigt über 1. Petri 2:7a
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für sich, und zweitens die Erkenntniss derselbennäher betrachten wollen.

I. Jesus ist der köstliche auserwählte Eckstein ,und das ist er an und für sich schon. Auch wennvon allen Adamskindern keiner ihn lieb und werthgeacli tet , wenn alle Menschen ihn verachtet undverworfen hätten , er wäre dennoch gewesen undgehliehen, wie die Schrift ihn nennt: auserwähltund köstlich. Sein Werth hängt nicht von demBeyfall der Menschen ah, und fällt nicht mit ihrerVerachtung. Die Alpenrose prangt in ihrer Far-hengluth auf dem eisigen Gletscher und ist darumnicht minder schön, oh das Auge der Menschensie bewundert oder nicht, und die Perle im Grun-de des Meeres ist dennoch ein köstliches Kleinod,oh auch der Mensch sie in der Tiefe nicht aus-findig macht. So auch vielmehr Christus , er istan und für sich und vor Gott auserwählt undköstlich.

Zuerst, Geliebte! schon um des Zweckes willen ,wozu er von Gott bestimmt ist. Er wird hierein Eckstein genannt, auf dem <5in Gebäude ruhensoll, das geistliche Haus Gottes, das zur Verherr-ligung des Dreyeinigen und zur Beseeligung derMenschen dienen soll, er soll der Grundstein seyn ,auf dem aller Preis und Lob Gottes gegründet ist,der jenen heiligen Tempel trägt, in dem sicheinst alle Kniee beugen und alle Zungen derer,die im Himmel und auf Erden und nnter derErden sind, bekennen sollen, dass Christus derHerr sey zur Ehre Gottes des Vaters. Da tönt