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Christus der köstliche Eckstein : eine Gastpredigt über 1. Petri 2:7a
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gen Gelegenheit an, als er nemlich Apost. Gesch. 4auf Tod und Leben angeklagt, vor dem HohenRath stand ; die Weissagung lautet: siehe da , ichlege einen auserwählten köstlichen Eckstein inZion : und wer an ihn glaubt , der soll nicht zuSchanden werden. Euch nun fügt er mit demWorte unseres Textes hinzu , die ihr glaubet, ister , der Eckstein Jesus Christus köstlich.

So kurz nun auch die vorgelesenen Worte seynmögen , so reichen sie doch so vollkommen fürden Zweck unserer heutigen Predigt hin, dassich vielmehr fürchte in der Erklärung derselbenan Zeit eher Mangel als Ueberfluss zu haben. Ue-berliaupt ist ja die Köstlichkeit des Herrn Jesu ,die wir heute rühmen wollen, ein Gegenstand, denman wohl zu betrachten anfangen kann, abervollenden, ausreden in alle Ewigkeit nicht. Nein,in alle Ewigkeit nicht, denn das wird ja dasendlose Geschäft, die endlose Seeligkeit seiner Gläu-bigen im Himmel seyn, ohne Aufhören von ihmzu rühmen, und Tag für Tag zu schmecken undzu sehen, wie freundlich und wie köstlich er ist.Doch da wir liienieden schon, wie unser lieber Cate-chismus sagt, den Anfang der ewigen Freuden inunseren Herzen empfinden mögen , so dürfen wirauch hier schon das Geschäft des Himmels beginnen,und seine Köstlichkeit rühmen und erfahren. Dasgebe uns der Herr denn auch in dieser Stunde,wo wir nach Anleitung unseres Textes:

Von dem köstlichen Eckstein Jesus Christusreden, und zwar erstens die Köstlichkeit an und