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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
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569
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Nadelmacherey. §. 10. n. 569

Nachricht in (Rrafts) Nachrichten vontheologischen Büchern. IV. S. 452, auchin Gatterero technologischem Magazin I,3. S. 752.

§. 12 .

Um den Nadeln einen grösser« Glanzzu geben, werden sie mit Bier, oder einemSauerwasser, oder mit einer Auflösung vonWeinstein, gesotten, in einer Scheuer-ton-ne, welche in einem Gestelle hängt, unddurch eine Kurbel an der Axe umgedrehetwird, oder in einem hängenden Zober, ge-scheuret, und auf gleiche Weise, oder auch ineinem Scheuersacke, mit Sägespähnen, oderbesser mitKleyen, abgetrocknet.

§. it.

Erst alsdann werden die fertigen Steck-nadeln auf Papier, welches auf der Rlo-pfe gefalzet, und mit einem Gtechkammdurchlöchert worden, gestochen, in Briefegepackt, und, nachdem sie mehr als zwan-zig verschiedene Bearbeitungen erhalten ha-ben, als eine der allergemeinsten und aller-wohlfeilsten Fabrikwaaren, in unbeschreibli-cher Menge dergestalt verbraucht, daß auchnichts vom Messing zur wettern Umarbeitungund Nutzung übrig bleibt.

Nn s

§- 12 .