572 Ein und dreyssigster Abschnitt.
§. 12 .
Viele Nadeln werden verzink, indemman sie in einem Kessel mit gekörntem Zinn,welches Werßjod genant wird, und Wein-stein, kocht. Aber weit vorzüglicher ist diein England erfundene, und seit dem Anfan-ge des jetzigen Jahrhunderts auch in Frank-reich übliche .Verzinnung, da man die abge-sottenen Nadeln zwischen Zinplatten, miteiner Auflösung von Weinstein kocht. Nachdieser )Ücheit, werden sie abgescheuret, undabgetrocknet.
1. Ein Nadelmacher setzte auch etwas O.ucck»sicher hinzu, und versicherte, man könne statdes Weinsteins auch Salmiak nehmen; aberich erinnere mich nicht, ob ich dieses selbstgesehn habe.
2. Von dieser Verzinnung auf dem nassen We-ge, welche mit der Verkupferung, oder dervermeinten Verwandlung des Eisens in Ku-pfer, die größte Aehnlichkeit hat, findet manverschiedene Erklärungen in den neuen Ab-handlungen der Schwedisch- Akadem.IX. S. isi. — Chemische Annalen 1790,i. s. 262, 34z. Leonhardi Anmerkungzu Macquers chemischem Wörterbuche VI.S. 75L. Suckowo Chemie S. ziz.
§. rZ-
Einige Nadeln werden versilbert, in-dem man sie in einer Kruke, mit einer stark
gs-