Messingbrennerey. §.6.7. 54s
diese Nutzung bey Bristol schon seit einigenJähr n üblich.
4. In England bat Gilbert Clark, am Endedes vorigen Jahrhunderts, daS bis dahinunbrauchbare Mundick zum Messing brauchengelehrt. Da unter diesem Namen crystalli-sirter Kieß oder Markasit gemeiniglich ver-standen wird, so wird wohl ein sehr zinkhal-tiger Kieß zu vcrstchn seyn.
§. 6 .
Die Kohlen von hartem Holze werdengesiebt, auch wohl gewaschen, um sie von Er-de zu reinigen; hernach gepocht, und nocheinmal gesiebt. Die abgewogene MengeKohlengestübe, Stnbbe, wird mir dem Gal-rney und etwas Wasser in einem Fasse ge-mischt, und auf einige Stunden hingestellet.
§. 7 -
Ä!it diesem Gemenge und dem auf demBrechbiocke zerschlagenen Garkuofer, wer-den die aus feuerfestem Thone, von den Mesrsingbrennern selbst gemachten, meist cytindri-schen Tiegel oder Krüge dergestalt gefüllet,daß das Kupfer mir dem Camente stratificirt,und alles mit Kohlen bedeckt wird-
1. In England körnet man vorher das Kup-fer, indem man es, mit einer besondern Vor-richtung, durch ein eisernes Sieb, oder durcheinen Durchschlag, ohne Gefahr, tropfen«M m wer-