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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
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544 Dreyssigstcr 2 tbschnttr.

§- s-

Ausser dem gegrabenen Galmey be-dient man sich auch da, wo man zinkische Er-ze hat, des galmeyischen (Dscnbruchs oderdes «Dfettgalineycs, der ehemals auf dieHalden gestürzt ward, jetzt aber ausgeklaubt,so viel möglich voll Schlacken, Bley und an-derm Unrathe, gereinigt, geröstet, gepocht,gemahlen und gesiebt wird.

i. UmS Jahr 155z hat Eraomus Ebner,ein Nürnbergischer Gekörter, der 1577 zuHclmstadt als Hofrath Hcrzogö Julius zuBraunschwcig gestorben ist, auf dem Harzezuerst bemerkt, daß der damals nichts geach-tete Ofcngalniey mit Kupfer Messing giebt.Von diesem Ebner findet man Nachrichten inBeyträgen zur Geschichte der Erfindun-gen 3. S. ZYZ.

3. Am Rammelöberge macht man einen Unter-schied zwischen alten und frischen Galmey.Letzterer, welcher auch grüner Galmey ge-nant wird, ist der, welcher sich noch jetzt auder Vorwand der Oefen ansetzt. Er hat ei-ne etwas grünliche Farbe, und weil er bley-isch ist, so wird er nur zu dem stückmessing,hingegen der alte. welcher reiner ist, zum Ta-felmcssing angewendet.

z. Da die Galmeyschlacken auf dem Harzebereits anfangen seltener zu werden, so hatman schon längst den Vorschlag gethan, die dor-tige Blende zu rösten und zu brauchen. Ver-suche mit einigen Arten haben bereits dieMöglichkeit bewiesen, und in England ist