s42 Dreyssigster Abschnitt.
«uresm genant. Er sagt, es färbe andereMetalle, und könne brennen. Joh. Schrö-der aus Westphalen, der 1664 starb, nennetes marcslltsm psiliäsm. Der teutsche Na»men Zink, der vielleicht dabcr entstandenist, weil sich dieses Halbmctall, unter ge-wissen Umstanden, in den Ocfen in Jackenoder Jinken ansetzt, kömt, so viel ich weis,zuerst bey Lhcophrastus paracelsus vor,der im Jabre > 541 gestorben ist. Im Jah-re l555 sagte NIathesius auf der Kanzel:In Freyburg hat man rothen und weissenJink. Die Entdeckung, daß dieses neue Me-tall das Kupfer gelb färbt, setzte die Alchy,misten in neue Arbeit, und gab auch Anlaßzur Verfälschung der Goldmünzen, zu derenVerhütung, so leicht sie auch zu entdecken ge»Wesen wäre, Heinrich Julius, Herzog zuBraunschweig-Wolfenbüttel, der selbst gernGold machen wolle, am Ende des sechszehn,ten Jahrhunderts, die Verkaufung des Zinks,was der Harz am häufigsten lieferte, verbo-then haben soll, so wie in neuern Zeiten der Kö-nig von Spanien die Ausfuhr des achten Me-talls verbothen hat. Noch weit neuer istdie Bemerkung, daß Galmey die Erde die-ses Halbmetalls ist. Henkel hat zuerst ge-sagt, man könne aus demselben, durch Hülfeeiner Fettigkeit, Zink erhalten, welches her,nach der Schwedische Vergrath Brandt,auch Pott und Marggraf durch Versuchebewiesen haben. Der teutsche Namen Messingscheint von Mischen, Maischen, entstanden zuseyn, und manche Alte haben es Mösch genant.Contcrfey hieß es, weil man unter dieserBenennung eine jede Nachamung des Gol-des und Silbers verstand. In Schwedenist die erste Mcssingbrennerey im Jahre 1646
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