Messingbrennerey. §. r. sZA
Messing gebe. Der gegrabene Galmey ward,wie mehre sehr unähnliche Mineralien,Lsllme,, Lsäinia, genant, und zur Berei»tung des Messings angewendet, wovon mansich, bey einiger mineralogischen Kcntniß,leicht überzeugen wird, wenn man Lheo-phrast, Galen und PliniuS liefet. Hichergehört wohl unstreitig das »er corintbiscum,ungleichen das ^urickislcum, o ichsleum.Festus sagt: Lsllnwa terrs guae in »er con-iicilur, vt iiat urickslcum. Die meistenMün-zen der Alten sind aus einer solchen Mi-schung, in der man doch gemeiniglich etwa»Gold entdeckt, welches entweder in dem ge-brauchten .Kupfer gewesen, woraus man eS»ucht zu scheiden verstand, oder auch vorsch-lich zur Verbesserung der Farbe und Ver,grösserung der Dauerhaftigkeit, hinzugesetztworden. Ueber dieses Messing der Altenhabe ich eine genauere Untersuchung ange-stellet, in meinen Anmerkungen zu /Xiiltors-lir srt/ctt/rarrv»» «»'«/-//er cap. 50 p. Y8 undc,p. dz p. iZ2. In England sollen auchschon die alten Britten Messing gemacht ha-ben, und man meynt noch jetzt Trümmer ih-rer Messinghütten zu finden. Inzwischen:haben die Engländer nachher sehr langeGalmey von Ausländern gekauft, und erstunter Elisabet, in der Mitte des tüten Jahr-hunderts, entdeckten sie ihn in ihrem Reiche,wiewohl sie noch lange nachher die Strassendamit gepflastert haben Das Halbmetallselbst, welches dem Kupfer diese vortheiihaHte Veränderung verursacht, lernte man erstim zwölften oder dreyzehnten Jahrhundertekennen, so viel ich weis, hat es AlbertusrNagnus, der im dreyzehnten Jahrhunder-te lebte, zuerst beschrieben, und maresluam