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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
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Messt«,gbrennerey. §. i. 2. 541

angelegt worden. Eine ausführlichere Ge-schichte des Zinks findet man in meinenBeyträgen zur Geschichte der Erfindun-gen. 1 H. S. Z7S-

2. Unser jetziges Messing ist eine künstlicheMischung; aber unmöglich ist es nicht, daßeinige Erze, gleich beym ersten Ausschmel-zen, Messing geben können, wiewohl es ebennicht das brauchbarste seyn möchte. Es giebtja zinkhaltige Kupfererze. Vielleicht hat sol-che Plinius XXXIV, 13 gemeynt.

§. 2 .

Das Kupfer, welches von Bley und an-dern fremden Theilen rein seyn muß, kan sowohl durch Schmelzen, als durch Cämenti-ren mit Zink vereinigt, und zu Messing ge-macht werden. Die letzte Weise ist die wohl-feilste, also auch die gemeinste.

r. Die Vereinigung durch die Cänicntationgeschieht, indem man 1) einen Körper, ;.W. Kupfer, in einem verschlossenen Gefässe,mit solchen pulverisirten Substanzen um-giebt, aus denen einige Theile, durch daSFeuer, als Dunste, ausgctrieben werden kön-nen ; und 2) solche Gefässe einer hinreichen-den Hitze aussetzt; da denn 3) die entwi-ckelten Theile des einen Körpers in die er-weiterten Zwischenräume des andern drin-gen, und sich mit demselben aufs genauestevereinigen. Dasjenige, womit der Körperumgeben wird, heißt Cäment. Die Gefäs«se, worin das Cämentiren geschieht, heissenLämentdüchsen, Camenttiegel. Inzwi-schen