Bereitung des Schießpulv. §. 8 S- sZk
Auch fand man das Pulver untadelhaft.Dennoch bat man diese Erfindung nicht allge-mein gemacht, und zwar deswegen, wie ei«nige versichern, weil die Walzen, die einmalzerkleinte Masse glatstrichen, und über siewcgglitschten, ohne sie weiter zu mischen.Aber dieser Umstand scheint sich leicht hebenzu lassen.
4. Auf der Harburger Mühle, welche ich imOktober 1785 besah, sind Stampfen undWalzen. Zu letztere, sind die Steine Mar-mor, welche von Niset oder Weset an derMaas im Lüttichschen verschrieben worden.Jeder Läufer ist ungefähr 8 Fuß im Durch-messer, , F. 7^ Zoll dick, und soll zu Weset125 Holländ. Gulden, und für Fracht bisHamburg 99 Fl> gekostet haben. Der Bosdenstein oder Lieger ist 9 Fuß im Durchmes-ser und r Fug dick. Ein Cubikschub wiegt,nach des Hrn. General Major von Trew Un-tersuchung, 12z Nürnberg. Pfunde.
z. In vielen Mühlen hat man eine wie einenSchrittzähler eingerichtete Uhr angebracht,um genau zu wissen, wie oft die Walzenüber den Satz gcaangen sind. In Englandsollen die Stampfwerke verbothen seyn.
§. 9 -
Die genugsam durchgearbeitete Pulver-masse, oder der Pulversatz, wird in Siebegethan, in welchen man auf dieselbe einekleine schwere hölzerne Scheibe legt, die, in-dem der Arbeiter über einem Tischgestell oderN r Ka«