s ZO t^eun und zwanzigster Abschnitt.
ne gleicht, auf einem von Messing gegossenenvertieften Boden, auf welchen die schon vor-her etwas zerflossene Materialien geschüttetworden, herum, so daß beyde Walzen in ei-nerley Gleise hinter einander laufen. An derWelle ist auch eine Krücke angebracht, welchedie Materialien umrührt, und vorn Rande desmetallenen Bodens unter die Walzen schiebt.Auch ist an derselben eine Wasscrkanne befe-stigt, aus der Wasser auf die Pulvermasse trö-pfelt. ^lufeinmal werden 2 Lispfund Materia-lien hinauf geschüttet, die, wenn sie sich entzün-den sollen, doch bey weitem nicht so viel Un-glück machen können, als 20 bis 40 Lispfund,die man auf den Stampfmühlcn in die ver-schlossenen Gruben thut. Wenn die Mate-rialien vorher besonders klein geflossen sind.so bereitet eine Schwedische Mühle 48 Lispf.Masse in 24 Stunden, da sonst die Stampf-mühlen mit 32 einfachen Stampfen, nur20 Lispfund, und mit doppelten, oder mit64 Stampfen, 42 Lispf. in 36 bis 48 Stun-dert bearbeiteten.
z. Noch eine andere Einrichtung hat der PaterLery angegeben. Vier Walzen von gegos-senem Eisen, die 6000 Pfund wogen, undderen zwo allemal an einem Geschirre befe-stigt waren, wurden vom Mühlwerke in ge-rader Linie über zwo horizontale Tafeln,deren jede t2 Schuh lang und 4 Schuhbreit waren, gezogen, wodurch die Materie,welche bearbeitet ward, 96 QuadratschuhOberfläche bekam. Bey dem im Jahre r/zäzu Essonnc angestelleten Versuche, zeigte sich,daß man auf diese Weise in acht Stundenso viel Masse bearbeiten konte, als in denStampfmühlen in 24 Stunden gemacht wird.
Auch