Zuckersiederey. § 14. i s. si;
zu machen, und um eine geringere Art für einebessere ausgeben zu können, wird der Zuckeri» einigen Siedereyen geblauet, oder etwasbläulich gefärbt. Zu dem Ende wird Was-ser, welches über fein gestossenem Indiz ge-standen hat, in die Pfanne §, 5. gegossen.Inzwischen wissen Kenner diese erkünstelteWeisse leicht zu bemerken.
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Kandiszucker, Zuckcrkandien, Ran-delzucker, entsteht, wenn der wohl geläu-terte, aber nicht stark eingekochte Zucker, inkupferne, an den Seiten durchlöcherte Ge-fasst, durch welche Fäden gezogen sind, gefal-let, und erst an einen etwas kühlen, hernachaber einige Tage in die stark geheitzte Dar-siube gebracht wird. Nachdem sich der Zu-cker crystallisirt hat, stellet man jedes Gefäßschief über ein kupfernes Becken, damit derSyrup, welcher sich auf dem Boden gesam-let hat, ablaufe. Dieser wird Landtsstör-zel genennet. Man hat weiffen, braunen, auchrothen Kandelzucker; auch gehört dahin derGteerzucker von sehr klaren Crystallen.
1. Damit nicht der Zucker aus den FadenlK-chern rinnen könne, werden die Gefässe aus-wärts mit Papier umklebt.
2 . Der Kandelzucker, im Italienischen Lucclis-ro csnäiko, hat vermuthlich seinen Namenvon csnäiäus. Man kan ihm durch Coche-
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