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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
Entstehung
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sro Achtund zwanzigster Abschnitt.

entstand kein Niederschlag, wiewohl sich nacheinigen Stunden eine zarte Wolke zeigte.Auch werffcs Vitriolöol schlug nichts nieder,und die wieder ausgesüssete und getrockneteErde wog, bis auf ein Paar Gran, völlig soviel, als sie vorher gewogen hatte. Alsohat diese Erde keinen Kalk. Durch vorsich-tiges Schlammen fand ich Theile Sand,der aus kleinen und groben ziemlich klarenQuarztheilen und vielen weissen Glimmer-theilen bestand. In Feuer wird die Erdehart, wie Thon, andee-1 aber die Farbe nicht,auch giebt die Salpetersäure, womit sie di-gerirt worden, mit Gallapfeln gar keineSchwärze; also ist meine Erde aus Roucnein eisenfreycr, kalkfreyer Thon mit etwasSand.

4. Die Erde aus Bremerode ist viel weisser,doch hat sie einige Stellen, die etwas insgelbliche fallen. L>ie läßt sich trocken sehrleicht zu einem feinen, weissen, staubigenPulver reiben. In Wasser geworfen, giebtsie mit starkem anhaltenden Gezische Blasen,und zerfalt zuletzt zu einem feinen weissenBreye, über dem das Wasser etwas milchichtaussieht. Sie brauset sehr heftig mit allenSäuren. Aus der Salpetersäure schlug weis-seö Vitrivlöhl viele weisse glänzende Theil-chen und zarte Nadeln nieder. Nachdemich diese mit destillirtem Wasser ausgesussethatte, begoß ich sie mit Salmiakgeist, derohne Kalk gemacht war. So gleich vergiengder Glanz, und es senkte sich ein feiner meh-lichter Lkaub zu Boden, der, nachdem ermit destillirtem Wasser ausgewaschen war,heftig mit Salpetersäure- brausete, und da-von schnell aufgelöset ward. Auch im Feuer

ver-