Zuckersrederey. §. 12. 509
von nach Preussisch-Minden, an die borti«gen Raffinerien. Diese Erde, die auch vondem Hoftöpfer in Hannover, vermuthlichnach Jusetzung eines andern Thons, zu Flie-sen verarbeitet werden soll, liegt auf denWiesen um Bremerode, so wie in hiesigenGegenden der Duckstein, unter einer etwa rFuß hohen Damerde. Man gräbt sie sechsFuß tief, und findet alsdann eine Sole, dieweiß und stcinicht beschrieben wird. Herrgeh. Canzl. Secret. Z. I. wehner, in Han«nover, hat die Güte gehabt, mir auf meineBitte, nicht nur diese Nachrichten, sondernauch Proben von der Erde selbst, zu senden,und mich also in den Stand zu setzen, sie zuuntersuchen, und mit der aus Noucn zu ver-gleichen.
Z. Das Stück, was ich von letzterer besitze, istgrauweiß; es hat einige Stellen, die ungleichweißer, als andere sind, und hin und wie-der stecken in demselben Fäserchen von Pflan-zen, dergleichen ein Thon, der dicht unterder Damerde liegt, zu haben pflegt. Es istschwer und läßt sich nicht leicht zerbrechen.In Wasser geworfen, giebt es zwar einigeBlasen, aber weit weniger als die Bremero-der Erde; auch macht dieser Thon das Was-ser nicht so trübe, und senkt sich nach deinUmschütteln weil schneller. Im Salpeter-säure verhält er sich wie im Wasser, ohne imgeringsten zu brausen. Nachdem er sechs-zehn Stunden vor dem Fenster eines geheitz«ten Zimmers gestanden hatte, goß ich dasSauer behutsam ab, vcrdünnete es mit de»siillirtem Wasser, und tröpfelte so vielWcinsteinöhl hinzu, bis alles Brausen auf-hörte, und das Alkali vorschmeckte. Dennoch
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