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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
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508
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sc>8 Acht und zwanzigster Abschnitt.

bracht hat, kennen zu lernen, ersuchte ichdiesen geschickten Mann, sich einmal, statdes kostbaren französischen Thons, der "ein-heimischen Pfeiffenerde zu bedienen, und derVersuch zeigte, daß dieser völlig dasjenigeleistete, was der ausländische nur immer lei-sten konte. Jetzt weis ich auch, was ichaber damals noch nicht wußte, daß manschon seit vielen Jahren in England denPfeifsenthon zu eben dieser Absicht braucht,und daß auch die Berlinischen Zuckerraffine-rien dazu den guten Pfeifsenthon aus demMagdeburgischen kommen lassen; wiewohlsie seit einiger Zeit einen andern Thon auSSchlesien, der auch auf den Raffinerien inBreslau gebraucht wird, vorziehn. UmSJahr 1765 entdeckte ein Bauer, namenSHans Heinrich Bremer, in Bremerode,einem Dorfe im Kirchspiel Kirchcrode, un-ter dem adlichen Gerichte der Herren vonGrevemeier, eine halbe Stunde von Hanno-ver, auf seiner Wiese, eine sehr weisse Erde,welche er zum Verkaufe ausboth. Die da-malige Zuckerraffinerie dcsH, Winkelmannin Hannover, versuchte ihn, stat des bisherüber Hamburg erhaltenen Thons aus St.Malo, zu brauchen, und fand sie gut, undhat sie nachher bis an ihr Ende gebraucht.Das Fuder, welches ungefähr zwölf Zentnerhielt, ward in Hannover mit lü ggr. bezahlt,Man hat auch davon ehemals an die Raf-finerien nach Hamburg und nach Bremen,wo jetzt drey, oder vielleicht nur noch zwosind, geschickt; aber dieser Absatz hat baldaufgehört, weil man dort den französischenThon, der als Ballast mitgebracht wird,noch wohlfeiler als die Hannöverische Erdehaben kam Inzwischen geht noch viel da-von