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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
Entstehung
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Zuckersiederey. §. 10. i r. 507

lischen tc, stir, regen, umrühren; und Brüsteaus llresst, Brust, entstanden ist. Diese Wör-ter höret man in den Berlinischen Siede-reyen, zu deren Anlegung H. SplitgerberEngländer kommen lieg. Auf gleiche Weisehaben sich in Siedereyen, die von Hollän-dern, oder, nach Holländischer Weise, an-gelegt sind, Holländische Benennungen er-halten. Aber diese Ausländer werden beyihrer Aufnahme in unsere Sprache, gemei,niglich so sehr verstellet, daß mgn ihnen kaumihre Abkunft ansehn kan.

2. Die Formen hat man lange Zeit überallaus Holland kommen lassen, und noch brau-chen die Schweden und Dänen keine andere.Denn diejenigen, welche die Dänen ums I.17Ü0 zu machen anfiengen, und auch denSchwedischen Siedern anbothen, wurden ebenso unbrauchbar gefunden, als die, welche zueben der Zeit das Cominerzcollcginm in Stock-holm verfertigen ließ. Beyde gaben demZucker eine unangenehme Farbe. In Ham-burg werden jedoch jetzt ganz gute Formengemacht, wiewohl, zu denen für den feinstenZucker, ein Thon, den man über Hollanderhält, mit etwas inländischem vermengtwird. Auch in Lüneburg werden jetzt dergleichen verfertigt.

§. n.

Nach einiger Gerinnung werden die vol-len Formen in Körben auf den Boden gezo-gen, und daselbst, nachdem sie an der Spitzegeöfnet worden, auf die irdenen Syrups»Ji s rö-