Druckschrift 
Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
Entstehung
Seite
504
Einzelbild herunterladen
 

504 Acht und zwanzigster Abschnitt.

wird, daß die Pfannen sie ohne Vorsatz fastsen können.

2. Schon bey dem Einsieden kochet sich etwasfeiner Zucker am Rande des Kessels bis zurvölligen Lrockniß ein, der unter dem NamenPfannenzucker bekant ist.

§- 5 >-

Der gare Sod wird mit küpfernen Füll-decken in eine grosse küpferne Rühlpfanne,die in der Lüllstube steht, getragen, undetwas abgekühlt. Hernach werden damit all-mältg die vorher einige Zeit in Zuckerwassergelegenen Formen gefüller.

§. 10.

Die Zuckerformen sind kegelförmige umglasirte Töpfe, gemeiniglich aus rothem Tho-ne, die, damit sie dauerhafter seyn mögen,mit Spielen und hölzernen Bändern, Hu-peln, geküperr werden. Sie werden zumFüllen, mit ihren Spitzen, deren Oefnungmit einem nassen kappen verstopft wird, zwi-schen zerbrochene oder abgenutzte Formen,gestellet, und der in ihnen erkaltende Zuckerwird dreymal vorsichtig umgerührt, welcheseinige Sieder Stären, Greren, nennen.

i. Mir ist es wahrscheinlich, daß die Benen-nung Hupel aus dem Englischen kkoop, einReifen, Lonnenbgnd; Stären aus dem Eng-st»