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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
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§O2 Acht und zwanzigster Abschnitt.

sondert, als welche ebenfals die Crystallifa«tion hindern würden.

2. Der gerinbare Theil des Bluts gleichtganz dem Eywrisse. Beyde reinigen denZucker dadurch, daß sie beym Sieden ge-rinnen, alsdann oben schwimmen, und zu-gleich mit den Unreinigkeiten, welche sichan diese klevrichten Substanzen angehenkethaben, abgenommen werden.

z. Anfänglich ward aller Zucker mit Eyweißgeklaret, und der Gebrauch des Bluts isterst am Ende des vorigen Jabrhunderts er-funden worden. Damals glaubte man, daßdas Blut den Syrup verderbe und eckel-haft mache, deswegen es vom Magistrateder Stadt Amsterdam im Jahre 1704,1714, 1721 und so gar noch 1732 verbo-then worden. Im Jahre 1710 war derGebrauch des Ochsenbluts in Hamburgnoch eine neue Erfindung. Es schäumtstärker als Eywciß und ist wohlfeiler; aberZucker, welcher mit Enweiß gereinigt wor-den, ist fester, hält sich besser, wird mitder Zeit noch wcisser, wiewohl er doch end-lich viel von seinein Glänze und von seinerSussi'gkeit verliehet. Blut, welches starkin Fäulung gegangen ist, scheidet sich nichtwieder ganz aus dem Zucker, und diesererhält davon, zumal in der Wärme, einenBeschlag von rothen Flecken. Der damitbearbeitete Candiszucker soll dem Angriffenoch unbestimter Insekten ausgesetzt seyn,wodurch er voll Maden werden soll. Des-wegen wird denn zu dem feinsten Zuckerallein Eyweiß genommen, und zwar ohneDotter. Bey den gemeinen Arten nimt

man