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Zuckersrederey. Z. z. 4.
ren; auch wird in einigen Pflanzungen derZucker schon zur völligen Reinigkeit gebracht,aber einigen, sonderlich Amerikanischen Co-lonien, z. B. der Holländischen in Surinam,ist die Raffinirnng verbothen.
2- Die Franzosen nennen den frisch ausgeprei-seten Saft des Zuckerrohrs le velou. Läßtman diesen gähren, so erhält man einenzwar wohlschmeckenden Wein, der aber ge-meiniglich Durchfall verursacht; er heißtvin äe csnne. Das ausgepreisete Rohr, waszur Feurung dient, heißt beZssts. DerBrantewein, der aus vin äe csnns gemachtwird, heißt kium, und hat nicht den unan-genehmen empyreumatischen Geschmack undGeruch, als der, welcher aus Melasse, Syrupund Zuckerwasser §. rü erhalten wird, undTaffia heißt. Inzwischen wird der Un-terschied dieser Benennungen nicht von allengenau beobachtet.
Z. In Surinam und in andern Pflanzungenbefördert man das Gerinnen des Zuckersdurch einige Pflanzeusäfte; z. B. durch dasDecoct von dem stinkenden und giftigenrc»n ovakum. Vielleicht bcwürkt dieserschleimichte zähe Saft die Schäumung; odergehört diese Pflanze vielleicht zu denen, wel-che ohne Einäscherung Alkali geben?
§- 4 -
Dieser rohe Zucker, der gemeiniglichMoscovade, Mascovade, oder, wie inHamburg, Puderzucker genant wird, wirdin den Europäischen Raffinerien, die manIi 2 Zu-