Druckschrift 
Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
Entstehung
Seite
497
Einzelbild herunterladen
 

Zuckersrederey. §. 2- 497

die ihn bauen können, haben zum Theil dieGewinnung aufgeben müssen, seit dein Jo-hann Harvkins, ums Jahr l;6a, die Eng-länder zur Unmenschlichkeit des Sclavenhan-dels angeführt, und dadurch die Amerikani-schen Colonjen in den Stand gesetzt hat,viele Waaren den Europäern wohlfeiler zuliefern, als diese solche durch eigene Gewin-nung haben tönten. Nichts desto wenigerist die Nachricht von der Cultur der Pflan-ze, und der ersten Bearbeitung des Zuckers,nicht überflüssig, indem dadurch die Raffi-nirung, welche sich die Europäer vorbehal-ten haben, verständlicher wird.

2- Ein bey dem ersten Sieden verdorbener Zu-cker läßt sich nie volkommen raffiniren, son-dern muß nur in kleinen Theilen dem bes-sern beygemenzt werden.

Z. Auster dem Zuckerrohr, oMr/»6-

können noch mehre Pflanzen, auch ei,nige einheimische, und solche die einheimischwerden köntcn, wo nicht einen reinen Zucker,doch wenigstens einen brauchbaren Syrup,geben. Dahin gehören:

Zuckerwurzel, Grundsätze

der Landw. S. arg.

Meiste Beete, Sera erc/u. Ebendas. S. 2iSNöthe Beete, Mangold.

Zuckerahorn, /nccSar-r»»,». Schmidtösterreichische Baumzucht Lab. 8. vorrwangenheim Beytrüge zur Forstwissen-schaft. S. rs. Tab. XI. Fig. 26, a, b.

Maßholder, ^cer- rEssestrv, GrundsätzeS. Z53.