Druckschrift 
Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
Entstehung
Seite
486
Einzelbild herunterladen
 

486 Sieben und zwanzigster Abschnitt.

i. Um die Haufen locker zu machen, schüttetman die Erde über dreyeckige Prismen, dieaus Horden geflochten sind; oder man legtauch nur Reifer zwischen die Erde.

§- Z-

Zu den Salpererhaufen schicken sichMoorerde, Schlamm, Gassenkoth, Schutt,Kalk, Asche, Seifensiederasche, Mist, Urinund andere Abfalle von Thieren und Pflan-zen, deren Verhältniß sich nicht allgemein be-stimmen laßt.

§- 4 -

Nicht so vortheilhaft sind die wände,die man auf einem festen Boden aus Sal-pekererde auffuhrt, so gut als möglich widerSonnenschein und Regen schuht, und sie mitUrin und Mistjauche feucht erhält.

§- s-

Noch weniger nutzen die mit Salpeter-erde angefülleten Gruben, die man untereinem niedrigen Dache anlegt, und durch dieman, um Luft hinein zu bringen, nach ver-schiedenen Richtungen, Röhren legt. Amwenigsten nutzen die von Glauber gerühm-ten Salpetergewölbe, und die hölzernenRöhren, die man mit Erde füllen soll.

r.