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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
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Salpeterftederey. §. s. 6 . 487

I. Die kümmerlichste, kunstlose, und für dieUnterthanen höchst lästige und nachtheiligeWeise, ist, wenn man den Salpeterbeschlag,da wo er sich von selbst ansetzt, durch bestel-lete Salpetersieder, abkratzen, einsamlen undzusammen fahren laßt, und noch wohl gardie Landleute zwingt, ihre Häuser und Be-friedigungen so schlecht zu machen, daß sieschnell vom Salpeterfraß verdorben werdenkönnen. Dieses Regal ist so alt, als derGebrauch des Schicßpulvers, aber cndlichsolte man sich desselben schämen. Schon imJahre 1419, hat Erzbischof Günther zuMagdeburg die Nutzung des Salpeters alsein Regal jemanden, gegen gewisse Abgaben,verwilligt.

§. 6 .

Wenn die Erde genugsam geschwängertist, wird sie ausgelaugt. Mau füllet Bot-tiche, Küfen, die einen Stellboden haben,meist voll mit Galperererde, die man mitAsche und etwas ungelöschtem Kalk schichtet,und mit weichem Wasser begießt. Nach ei-niger Zeit öfnet man den Hahn über demBoden, und laßt die Lauge in die unter denBottichen angebrachten Sümpfe tröpfeln,woher sie so oft durch neue Erde gelassenwird, bis sie genug gesatigt ist. Die aus-gelaugte Erde wird, nach einiger Abtrock-nung, wieder zu neuen Haufen gemengt.

I. Die Verstärkung der Lauge hat ihre Grän-zen. Sechs und ein halb Pfund kau nicktH h 4 mehr

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