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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
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474 Sechsund zwanzigster Abschnitt.

sich dort alles sehr verschlimmert hat, unddas ganze Salzwerr nur eine geringe Pachtträgt.

Das Kbnigl. Allodial-Salzwerk zu Ao-thenfelde im Hochstifte Osnabrück, ist 1724eindeckt, und mit dem Bauerhofe vom Bi-schof Ernst August angekauft und angelegtworden. Die Salzquelle befindet sich ander östlichen Seite am Fuße eines Berges,der fiel) von Westen nach Osten erstreckt, undeine Stunde lang ist. Auch an der Westseitein einem Mühlen Teiche, und an der Sud»feite in einem kleinen Bache finden sich Salz-quellen und Salzadern, deren Wasser derSole ganz gleich ist, nur nicht im Gehalte.Alle Quellen finden sich in einem ungemcinfesten Kalksteine, der desto mächtiger undharter ist, je naher er dem Solenbrunncnist, da er hingegen am Ende des Bergesnicht so mächtig, auch mürber ist. Er wirddurch Schiessen gewonnen, und auf und ausihm sind die Gebäude aufgeführt. Am reich-!sten ist die Quelle an Sole, und die Sole anValz, bey anhaltender nasser Witterung.Wenn der Brunnen -alsdann überläuft, sohält i Pfund Sole an Salz und Erdebis Quentchen. Aber bey ausserordcntli-cher Dürre, im Herbste, wenn der Stand derSole bis unter die Abzugsrohre, welche zSchuh tief unter dem Spiegel des Brun-nens liegt, sinket, so kan der Gehalt auf 8Quentchen beruntcr kommen. Bis zum Jah-re 1774 ist die Sole aus dem Brunnen ver-fetten worden; aber vom Jahr 177z bisI 77 Z ist ein dreywändiges Gradirhaus er-bauet worden, welches 600 Schuh lang ist,und dessen beyde unteren Wände eine Höhe von

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