Salzsiedevey. H-i8-
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Zo Schuh haben, dagegen die ödere nur 26Schuh hat. Auch zur Dachgradirung hatman ehemals eine Vorrichtung gemacht.Man hatte die Absicht, die Sole jederzeitbis zu 27 Grad zu verädlen, und hebt denWinter-Vorrath in grossen Behältnissen auf.Aber ein grosser Fehler, den das Werk hat,ist der Mangel an Aufschlag-Wasser. DaSwenige, was vorhanden ist, kömt aus derTiefe nahe den dem Solcubrunnen, und lauftauf ein zo Schub hohes Wasserrad, etwasüber die halbe Höhe. Mau hat diesen Man-gel durch eine Windmühle zu ergänzen ge-sucht. Bis jetzt muß man mit einer Solevon 22 bis 24 Grad .zufrieden seyn. Sieläuft durch ihren eigenen Fall, nach demGradirhause, welches in drey Fälle, von >00,200 und zoo Schuh eingetheilt ist; da denndie schwäcvcsie Sole durch zoo, und dieschon verstärkte durch 100 Schuh fält. Bonda fliessck die gradirte Sole durch den na-türlichen Fall, nach dem Behältniß, woraussie. nach Bedürfniß, nach dem Solenempfamger, und aus diesem in die Kothcn geleitetwird. Gesotten wird beständig in vier Kä-then, in einer grossen, in vier mitlern und2 kleinern eisernen Pfannen. Man fcurctmit Steinkohlen aus dem Fürstlichen Stcin-kohlenwerke, welches 2ä Stunde entfernt ist.Ehemals wurden 80 Ringel Kohlen, dessenkubischer Inhalt 6160 Zoll ist, erfodert, umaus der Brunnen Sole 120 Himtcn Salz zusieden. Jetzt sind nur zz bis zs Ringel nö-thig, um eben so viel Salz aus der auf 22Grad verstärkten Sole zu erhalten. DasAnschlössen des Salzes verlangt jetzt mehrZeit und Kohlen als vorher; sonst würde dieErspahrung noch grösser seyn. Vor Errich-tung