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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
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potaschesiederey. §.6.7. 4z r

4. Folgende Bereitungen sind verschwenderisch,nachlässig, und keinesweges nachahmlich.i. In Schonen und in noch mehrern Län-dern, laugt man die Asche nicht auö, sondernmacht sie mit Wasser zum Teige, den manum Tannenbäume klebt; diese zündet manalsdann an, schlägt die meiste vcrglasete Ascheherunter, und verkauft sie. 2. In England,an der Mosel, am Rhein, um Saratow undauch anderswo, tunkt man Stroh, Hobel«spähne oder dünnes trockenes Holz in einegesatigte Aschenlauge, und zündet solche an.

Z. Der Vorschlag, wohl ausgelaugte Asche oftvon neuem zu brennen, und wieder auszu-laugen, hat Theorie und Versuche wider sich.

6. In Pohlen erspahret man sich die Mühe,die Lauge verdunsten, und das Salz calcini-ren zu lassen. Man läßt nämlich die starkgesätigte Lauge, in Tropfen, auf einen vonunten erhitzten Heerd fallen, wodurch sogleich das Wasser verjagt, und das Alkalicalcinirt wird.

7. Der Engländer Josiah Birch hat den Vor-schlag gethan, aus Mistlache Potasche zumachen, zu welchem Ende man sie verdun-sten lassen und calciniren soll. Die ökono-mische Gesellschaft zu Manchester bat dafürdem Erfinder ihre Denkmünze geschenkt.

§- 7 -

Wenn die Potasche aufdem Rühlheerdvor dem Ofen erkaltet ist, wird sie gleich indichte Tonnen fest eingepackt, gezeichnet, undvon Zeit zu Zeit theurer verkauft.

i.