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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
Entstehung
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4Z2 Fünf und zwanzigster Abschnitt.

1. Man glaubt, der Namen Potasche sey da-her entstanden, weil ehemals die Bereitungoder Versendung, vermuthlich um das Zer-siiessen sicherer zu verhüten, rn Töpfen ge-schehn sey. Man gLaubt, cinsres clavellsti,werde sie genant, von clsvellis, Faßdauben,weil sie in dichten Tonnen verfahren wird.Waidasche hieß sie ehemals, nicht weil sievon Waid, //l-err rWKorr'a, erhalten worden,sondern weil sich die Waidfärber der bestenbedienten. Jetzt nutzt diese Benennung nichtmehr; doch verstchn noch einige daruntereine unausgelaugte Holzasche, die oft mitAschenlauge begossen und bis zur Verzin-sung calcinirt ist, aus welcher deswegen dasSalz sich schwer auslaugen läßt. Die Sin-ter- oder Znnderaschc, welche man bey denLeinwandbleichen in Overlausitz und Schle-sien braucht, wird aus stark angefaultenBäumen gebrant, und zwar grauer Sin-ter aus Nadelhölzern, und weißer Sinteraus Laubbänmcn. perlasche nennen dieEngländer die reinste Potasche. Drusen-asche soll ehemals die Weinhefenasche, cen-6res Argvellees, oder das Alkali aus einge-äscherten Weinhefen, geheißen haben.

2. Die meiste Potasche kömt aus Pohlen,Preussen, Litthauen, Rußland, nach Tcutsch-land, Holland, Frankreich und England.Auch die nördlichen Amerikanischen Colo-nien liefern viel. Aber ii.n holzrcichen Nor-weqen hat erst vor wenigen Jahren jemandden Versuch gemacht, Potasche zu brennen.Siedercyen finden sich auf dem Harze, zuBaruth in wachsen, und an mehren Orten.Im Hessischen wird die beste Potasche indem Dorfe Nieder-Elsungen, zwischen Nie-ren-