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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
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4zs Fünfund zwanzigster Abschnitt.

gehört Drgcsiivsalz, vornehmlich vitriolisirterWeinstein, der nicht selten ein Viertel desGewichts ausmacht. Die gänzliche Neini»gung ist schwer, ober vielmehr noch unmög-lich; wenigstens geben sich die Potaschcsiedernicht damit ab.

2. Auch mit mehr oder weniger Kohlensauerist die Potasche jederzeit verbunden, nach-dem sie weniger oder mehr gebraut ist. Ebendeswegen erhält man mehr Potasche, wennnur ein mässiges Feuer angewendet oder sieschwächer gebrant ist. Je stärker sie gcbrantist, oder je weniger Kohlensäure sie behaltenhat, desto ätzender ist sie, und desto leichterwird sie feucht. Die gänzliche Trennungder Kohlensäure ist schwer. Die Erde, wel-che die Potasche bey sich hat, muß schon inden Pflanzen gewesen seyn; sie selbst aber,oder das alkalische walz, scheint erst unterdem Verbrennen zu entstehn. Die blaue odergrünliche Farbe, welche manche Potasche hat,rührt nicht von dem zurück gebliebenen Phlo«giston, sondern von dem Braunstein her, dermanchen Pflanzen beygemischt ist. Mit derZeit verliehet sich diese Farbe.

Z. Betrügerische Sieder setzen bey der Verkal-kung Kalk, Glaögalle, oder «Land hinzu,welche glasartige Erde sich auf daS genaue-ste mit dem Salze vermischt, so daß es sichdennoch gut auflöset, und keinen Rücksatz aufdem Löschpapier übrig läßt. Aber die «säu-ren schlagen diese fremde Erde nieder; siezeigt sich bey dem Einkochen der Auflösung,und scheidet sich, wenn das Laugensalz invielem Wasser aufgelöset und in weiten Go»fässen der freyen Luft ausgesetzt wird.

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