Glasmacherkunst. §.13.14. 391
tragen, und nachdem dieser trocken geworden,wird das Glas wieder vorne in den Kühlofengebracht, und hernach polirt. Von zerbroche-nen Gläsern samlet man das Metall, und nutztes weiter. — Mehr nicht habe ich auf dervon einem Verwandten des berühmten Kun-kels angelegten Glashütte bey Münden er-fahren können, wohin ehemals die Kunst,durch einen Knaben, der auf der Hütte beyPotsdam gelernt hatte, gekommen seyn soll.
§. 14-
Mehre Nachrichten von der Glasma-'cherey liefern folgende Bücher.
Ioh. Runkels Glasmacherkunst. Nürnberg,1756. 4. Die erste Ausgabe soll zu Franks,u. Leipz. 1679. 4. herausgekommen seyn.
I/srt äe ls verr erie — par r/e Aär»-
ro»rr. ksris 1718- 2 vol. in 4.
^rt äe la verrerie äe Keri, b-lerret Lc Kunksl.Iraäuiks äs l'/Vllemsnä, psr Ick. l).ksris I7Z2. 4.
knc^clopeäie. klsneke» vol. X. ^errerre.
Hartwigs Handwerke u. Künste. X S. 274.
v. Iusti Abhandl. von Manufakturen u. Fabri»ken. II S. 475.
Rrünitz ökonomische Encyclopädie. XVIII S.580.
Oeuvrc5 äe ^1. 6o/c S. oben S. Z46.
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