Porzellankunst. §. 6. 7. z6s
Frankreich nickt. Er nante si'e lanternes ästerre, jetzt heiffcn sie Osrcttes.
2 . Die Kapseln zum Sächsischen Porzellan wer-den anö einem feuerbeständigen eisensreyenThone gemacht, der bey Mehren, unweitMeisten, gefunden wird.
§. 6 .
Zur Glasur nimt man Quarz, Porzel-lanscherben und calcinirte Gypskrystalle, sowie sie zur Porzellanmasse nöthig sind, dochverlangt die Glasur mehr GypS. Diese sichverglasende Mischung wird ganz fein zerrie-ben, und in reinem Wasser verbreitet. Manbringt die Porzellanstücke schnell hinter ein-ander hinein, die gleich davon so viel als nö-thig einsangen, auch gleich abtrocknen, underst hernach in Kapseln gestellet völlig aus-gebraut werden.
1. Die zwar gebrante, aber noch nicht glasirte,also nock raube Waare heißt kitcuit. ZurGlasur ist nicht eine so gar starke Hitze nö-thig, daher auch der Ösen anders, als der§. 7, eingerichtet ist.
2. In Lasset brauchte man zur Glasur denoben >w. Zgc>. genanten Vergkiesel vom Ha-bichtswaldc.
§- 7 -
Der Porzellanofen, den die meistenManufakturen für ihr größtes Geheimniß
hal-