Z§4 Zwanzigster Abschnitt.
Mühlen waren, wie gewöhnlich, mit einemMantel umgeben. Auch trieb das Mühl-werk eine Pumpe, von der das Wasser indie Schlämstude geleitet ward, aber vor;nehmlich diente die Mühle znr Bereitungder Glasur.
§- 4 -
Die Bildung der gewöhnlichen Gefässegeschieht auf der Töpferscheibe; aber Figu-ren, Gruppen, und andere Bildwerke werdenstückweise in Formen gedrückt, zusammen ge-setzt, und mit hölzernen oder elfenbeinernenWerkzeugen, Pinsel und Schwamm, kunst-massig ausgebildet. Die gedreheke Waarewird nach einiger Aötrocknung in Formengedrückt, um allen Stücken gleiche Grösse undGestalt zu geben, und wiederum auf derScheibe, mit fcharfen stählernen Werkzeu-gen, abgedrehet.
§. s-
Alle Stücke werden hernach in Kapselnoder Kasten aus Porzellanmaffe in einenOfen gebracht, der ein gemeiner Fajanceofenzu seyn pflegt. Wenn sie darin etwas festgeworden sind, werden sie glasirt.
i. Die Kapseln erfand am Ende des sechszehn-ten Jahrhunderts der gelehrte Töpfer pa-lissp; wenigstens kante man sie vor ihm in
Frank-