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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
Entstehung
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Z6r Zwanzigster Abschnitt.

Den meisten Gypsspat, auch die Art, welcheteutsches Marienglas heißt, erhält man inMeisten, 24 Meilenweit und weiter her, ausThüringen. Auch braucht man seit einigenJahren einen sehr reinen Feldspat!), derglei-chen sich bey Meisten, auch zu Freybcrg, na-he bey der Halsbrücke, findet.

Z. Die Chinescr brauchen zu ihrer Porzellanmas-se Kaolin und l^ekuntle. Jenes ist ohne Zwei-fel ein Thon, der von dem beschriebenen Säch-sischen nicht verschieden ist. Letzteres wird füreinen Gypsspath, 6z'plum lpgcholum Mr/Ze»'.S. rür, gehalten, der Theile zwischen sichhat, die mit Säure brausen, und der demBologneser Steine, also dem Schwcrspathe,sehr nahe komt. Inzwischen so wortreichauch die Nachrichten von der Bereitung desChinesischen Porzellans find, so sind sie den-noch nicht genau, nicht vollständig, vornehm-lich weil ihre Verfasser keine Mineralogengewesen sind.

§. Z-

Die zerkleinten Kiesel werden erst geröstet,in Wasser abgelöscht, auf der Mühle gepocht,gemahlen, und durch ein feines seidenes Siebgeschlagen. Der Gyps wird zerstoßen, in ei-nem kupfernen Kessel gebraut, und ebenfalssehr fein gesiebt Die Mischung von Kiesel-und GypSstaub heißt die Frltte. Diese ver-mischt man auf das genaueste mit dem sorg-fältig geschlammeten, und wieder abgetrock-neten Thone, und läßt diese porzcllanmasse

mit