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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
Entstehung
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Zs8 Zwanzigstem Abschnitt.

Jahre 1760 legte der Kaufmann Joh. ErnstGotzkowsky den Grund zu einer neuen Ma-nufaktur, nachdem er vorher von dem Bild-hauerLrnstHcinrich Reichhardl aus Gcra,das Geheimniß ächtes Porzellan zu machen,erkauft hatte- Aber im Jahre 1763 geriethseine Manufaktur mit seinerHandlung zugleichin Verfall. Der stönig übernahm jene im Au«gust desselbigcn Jahres zu seinem Eigenthum,und ließ an Gotzkowöki 225000 Thaler (wieman sagt) dafür auszahlen. Seit dieser Zeitist die Vortreflichkeit der dortigen Waare jähr-lich höher gestiegen. Jetzt sollen dort, ausserden Künstlern, als Poussirern, Malerm u. s.w. gegen 600 Arbeiter seyn. Die PfälzischeManufaktur zu Frankenthal ward im Jahre1754 von einem namens Hanong auö Stras-burq, auf eigene Kosten angelegt; doch wardihm ein grosses Haus, welches eine Casernegewesen war, dazu eingeräumt. Weil er aberden grossen Vorrach der sehr gutenWaare nichtgeschwind genug absetzen tonte, verkaufte ersolchen, nebst der Entdeckung der Kunst, imJahre 1.762, dem Churfürsten, und verließdie Pfalz. Seit dem wird die Manufaktur aufChurfürstlichc Kosten getrieben. Zur Errich-tung der Manufaktur zu Baadcn, etlicheStunden von Aastadt im Badenschen, soll dieherfchaftliche Erlaubniß bereits imJahre 1753ertheilt seyn. Sie soll auf Kosten der Witweeines Hausmeisters Sperls angelegt seyn,jetztaber verschiedene Interessenten haben. InBarern, wo man schon 1747 fruchtlose Ver-suche angestellet hatte, kam die Manufakturzu Nvmphenburg im Jahre 1756 zuzu Stande, durch Hülfe des Ringlers, wel-cher in Wien gearbeitet hatte. Jetzt hat sienur einige dreyßig Arbeiter. Die Manufaktur

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