porzellankunft. §. i. Zs7
Töchter zur Welt gebracht, unter denen einigeso schön sind, daß sie der Mutter BuhlschastAbbruch thun- Manche hat sie inzwischen schonüberlebt, und die Nachkommenschaft der Töch-ter wird so zahlreich, daß sie sich unter ein,ander aufreibt.
Schon im Jahre 1720, oder wie andere sagen,1734. soll in Wien Claudius du pasquiereine Porzellanmauufactur anzulegen versuchthaben. Sie ist seit 1744 auf kayserliche Ko-sten betrieben, und 1770 ansehnlich verbessertund vergrößert worden. Nach der Nachricht,die ich dem H. Pros. Bütuer zu danken habe,fieng man bereits im Jahre 1743 oder 1744an, zu Fürstenberg im Wolsenbüttelschen, eineächte Porzellanmauufactur zu errichten. EinFeuermaler aus Franken, namens Glasen,machte unter der Aufsicht des Baron v. Lau-ge, der Obcrjägermeister in Norwegen gewe-sen war, die ersten Versuche, die aber keinächtes sächsisches Porzellan geben wellten.Nachher hat man heimlich aus Höchst einenArbeiter, namens Benl'graf, kommen lassen,und die Kunst zu einen» hohen Grade der Voll-kommenheit gebracht. Im Jahre l75ohatmandie erste verkäufliche Waare geliefert. Gleich-wohl verlangt diese Manufactur, wovon fast50 Familien leben, noch jährlich Zubusse. DasBemalen und Einbrennen der Farben geschiehtjetzt in Braunschweig. Im Jahre >751 mach-te, wie Büschiug erzählt, der KaufmannWilhelm Caspar wegeli den Anfang, eineächte Porzellanmauufactur auf eigene Kostenzu Berlin zu errichten Sie hatte in etlichenJahren einen so guten Fortgang, daß dieWaa-re Liebhaber fand, dennoch entschloß er sich»»vermuthet, das Werk liegen zu lassen- ImZ S Iah.