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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
Entstehung
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pfeiffenbrennerey. §. z. 4. 349

trocknet, am Rande des Kopfes gerändelt,mit einem eisernen Stempel an der Ferse ge-zeichnet, und mir einem glasartigen Steine,oder Horn, oder Zahne geglättet.

§- 3 »

Die auf den Trockenbretteen ausgetrock-neten Pfeiffen, werden entweder in Kapseln,oder in rauchfreyen Oefen ohne Kapseln, hartgebrant. Jene sind entweder, wie die Hol-ländischen, walzenförmige Töpfe, mit einemhohlen Kegel in der Mitte, woran die Pfei-fen gelehnt werden; oder es sind lange thö-nerne Kasten, worin man die Pfeiffen mitklein zerflossenen Pfeiffenscherben schichtet.Mit diesen Töpfen oder Kasten wird derOfen voll gefetzt.

§. 4 -

Der Holländische Ofen gleicht dem Fa-janceofen §. is, 2, ist backofenförmig, hatstat des Bodens einen Rost, unter dem dasTorffeuer brennet und auf welchen die mitPfeiffen gefülleten und mit einem Deckel ver-schlossenen Töpfe gestellet werden. Er hat imGewölbe und an zwey Seiten Zuglöcher, undwird, nachdem er gefüllet ist, zugemauert.Aber die kleinen bequemen Oefen unserer Pfeif-fenmacher haben keine Muffeln nöthig.