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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
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Töpferkunst. §, i s, Z4Z

plnke§), und einem Theile Thon gemacht.Jenes gewinnet man seit 200 Jahren in ei-nem Granit« Gebürge bey Lcizersdorf,nicht weit von Passau, wo die Gruben vonden Eigenthümern, den Bauern, kunstlos ge-trauet werden. Der Thon wird drey vier-tel Stunden von Passau auf BayerischemGebiete gegraben. Man erhält von daherTiegel, die icroa bis 2000 Mark fassen; dochnicht in Wützen, die auf einander folgen.Aehnliche, wiewohl nicht gleich gute, verfer-tigt man auch zu Bömischbrod, auch seit es»mgen Jahren bey Berlin, >

Z. Zu sehr feuerfesten Tiegeln dienen auch dieMischungen aus rohem und gebrautem Tho-ne mit etwas Glasspat; aus Thon und Ser»pentinstein; aus spanischer Kreite und ge-hrantem Kalk u, s. w,

4. Zu den gemeinsten Töpferwaaren gehörendie Rnicker, Schüssen, Schössen, Spiel-kugeln, welche zuweilen glastrt werden. Siewerden in Großallmerode und an mehrenOrten unserer Nachbarschaft gemacht, undin Tonnen über Münden nach Bremen ge-schickt. Eine unglaubliche Menge wirdnicht allein in Europa, sondern auch in bey,den Indien verkauft. Im Jahre 1694 ka-men allein nach England aus Teutschlaud23000 Stück und 6000 aus Holland, ausserdiesen noch 7 Fässer voll. Man verwechselediese Knicker nicht mit denen, welche mar-morne genant werden, und, so viel ich ge-sehn habe, aus Topfstein, lspis ollsris, oderauch aus Marmor bestehn Diese werdenauf besondern Mühlen gemacht, dergleichen,p>ie mir gesagt ist, in Tyrol, im Saalfeldi-V 4 scheu,