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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
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Z4Z Achtzehnter Abschnitt,

eine Innung aus; sie waren aber alle imletzten Kriege so verarmet, daß sie die Kostenzu einem b rande nicht mehr aufbringen ton-ten- Darauf schoß ibnen ein Kaufmann inGroßallmcrode Geld vor, mit der Bedingung,daß sie rhin alle Eaare für einen abgerede-ten Preis überlassen, oder ihm, wenn sie dieWaare selbst verkaussen wolten, von jedemgelöfeten Thaler 4 ggr- abgeben soltcn. Da-mit er nicht möchte betrogen werden, wardein Schaumcjster gesetzt, der vornehmlich aufdie Reinigung des Thons von Kiesen sehensolte, weil aber dieser sich durch ein GlasBrantewein blenden ließ. so wurden die Tie-gel immer schlechter. Jedoch ein Tiegelbren-pex, namens Lipphard, machte eine Aus-nahme, suchte seine Waare immer vollkom-mener zu machen, und bekam daher den stärk-sten Absatz. Er suchte deswegen die Erlaub-niß, für eigene Rechnung arbeiten zu dürfen,ohn? die 4 ggr. Abgabe zu erlegen. Nachvielen Jahren ward ihm endlich die Bitte zu-gestanden, und seit dem liefert er die aller-beste Waare. Ueberhaupt soll der Ort jähr-lich für 6c>c>c>c> Rthlr, verkaufen, wovon je-ner Kaufmann, als Verleger, dooo Rthlr.reinen Gewinn haben soll. Man erhält dieDreyeckigen Tiegel in Sätzen, wovon diekleinsten etliche Loth, die größten 10 bis 45Mark Silber fassen. Man macht ähnlichein Sachsen, auch seit einigen Jahren beyBerlin, doch sind sie den. Hessischen nochpicht gleich,

I, Die Ipser Tiegel werden zu Ips, einerkleinen Stadt in Unter-Oesterreich an derDonau, und zu Pastau, aus zween Theilenklein gestoßenen Reißbley (klumbsgo, 6rs-