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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
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Zz8 Achtzehnter Abschnitt.

§. i Z-

Steingut nennet man diejenige festeTvpferwaare, welche im Feuer bis znm Zu-sammensintern (§. z.), und auf der Oberflä-che zum Verglasen gebracht worden.

i. Diese Verzinsung der Oberfläche geschiehtdadurch, daß man etwas Kochsalz, welchesetwas alkalisch wird, in den Ofen wirft,oder damit die Waare bestreuet. Dieß sollin England erst ums Jahr iüyc> durch einenteutschen Künstler, Namens Ekler bekant ge-worden seyn. Man kan auch die Gefässe,vor dem Btennen, mit etwas Salzlake über-streichen, und zn eben dieser Absicht über-streuet man in Frankreich die schwarz gefärb-te Waare mit wohl ausgebräNter Asche. ZuMuskau in Oberlausitz knetet man Salz inden Thon, und verbraucht dazu jährlich üobis 70 Scheffel.

z. Hicher gehören die Vsistegux sie ^rss derFranzosen, und unser so genantes braunesSteingut, woraus Buttertöpfe, Milchäscheroder Seiten, Retorten, Kruken, Wasserröh»rcn u. d. gemacht werden. Vorzüglich gutwerden dergleichen gemacht zu waldenburgim Erzgebürgischen Kreise, zu Creufsen, imVrandenburg-Culmbachischen, zu Burgdorfim HerzögtyUm Lüneburg; auch im DorfeDuingen unweit Hameln, wo vierzig u. einigeDörfer sind, in denen solche u. andereTöpfe ge-macht werden, die auf der Weser nach Bre-men, auch nach Hamburg, Altona, Holland,auch nach Dänemark, Schweden, Danzig,Niga und Rußland gehn. Der Thon zn die-ser