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Anleitung zur Technologie oder zur Kentniß der Handwerke, Fabriken und Manufacturen : vornehmlich derer, die mit der Landwirthschaft, Polizey und Cameralwissenschaft in nächster Verbindnung stehn ; nebst Beyträgen zur Kunstgeschichte
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zzo Achtzehnter Abschnitt.

verglasen zu lassen. Man giebt ihr, durchmetallische Kalke und Glaser, durch Braun-stein und andere Mineralien, mancherleyFarbe.

1. Wird die Glasur vor dem Brennen aufge-tragen, so pflegt man nur die Seite, welcheglasirt werden soll, mit Thonwasser zu bena-tzen, und mit der trocknen pulverisirten Gla-surmasse zu bestreuen. Geschieht das Glasi-ren nach dem ersten Brennen, so wird sie ge-meiniglich naß aufgetragen, indem man ent-weder die Waare darin eintunkt, oder dieGlasur mit einem Quast anspricht. Bey derletzten Weise hat man den Vortheil, keineGefasst zu glasiren, als welche gut bleiben,dahingegen bey der erster« viele Materialienan Stücke verwendet werden, welche imOfen misrathcn, aber man braucht auch da-bey weniger Feurung und Zeit.

2. Zu den Materialien, welche zur Glasur und

zur Färbung derselben dienen, gehören:leichtflüssiger Thon, der-sich roth brennet,Boluö, Glatte, Mennig, Blcyglanz, Braun-stein, Schmälte, Saflor, Ainasche, Ocherer-de, Ocbra kern Eisensafran, Kur

pferocher, Kupfcrasche, Schlacken, Spies-glas, Sand, Glas, verschiedene L>alze u. d.Neapolitanisches Gelb (kZiallolino, stune clslisple«). Die wahre Zubereitung dieses letz-ten, Pigments habe ich in der Waaren-künde l. S. i8l- bekant gemacht.

Z. Eine leichte, wohlfeile, noch wenig bekantegrüne Glasur, die fast einen metallischenGlanz hat, ist folgende, die mich ein Judegegen ein Stück Geld gelehr that. Man über-zieht