Töpfcrkunst §.6.7.8-
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die nicht so wohl Gefasst', als vielmehr Fuß-gestelle, Cvnsolen oder Zierraten seyn sollen,die mannigfaltig gebogene Ausse»fläche. Ent-weder wird der Thon durch eine Scheide ander unbeweglichen Leere hcrumgefübrt; oderder Thon, woraus das Stuck gebildet wer-den soll, ist unbeweglich, dagegen wird dieLeere um dasselbe herumgedrehet.
Z. Die Formen der Töpfer sind gemeiniglichvon Gyps. Damit die Waare sich leichtdaraus ablöse, bestreiche man die Formenmit Oehl und bepudere sie mit ungelöschtemKalke durch ein Haarsieb.
§- 7 -
Die gebildete Waare wird erst wasser«hart oder windtrocken gemacht. Nachherwird die gemeinere mit einigen Farben über-schmiert, gleich nur Glasur überzogen, undim Ofen hart gebraut. Die feinere aberwird windtrocken auf der Scheibe noch mehrausgebildet und geglättet; alsdann erst ge-braut, darauf glasirt, abgetrocknet, bemahltund abermal gebraut. Jenes heißt dieMahlerey unter der Glasur; dieses dieMahlerey auf der Glasur oder aufSchmelze.
§- 8 -
Glasur nennet man diejenige leichtflüs-sige mineralische Mischung, womit man Tö-pferwaare überstreicht, um sie auf derselbenT s ver-