Z 28 Achtzehnter Abschnitt.
zu den feinsten Arbeiten verwendet, aber ausrother Su-gelerde macht der Tnrk und Wal-lach die fernsten Gefäste und Pfciffenköpfe.
§. 5 -
Die Zurichtung des Thons geschieht,nach der Feinheit der Waare, durch Hülfeder Thonmühle, der Thonlchneibe oderSchabe, durch Treten, Schlagen, Walzern,Schlämmen, Sieben.
§- 6 .
Die Sachen werden theils aus freyerHand, theils auf der Scheibe, theils in For-men, theils durch Hülfe einer Leere oderSchablone, gebildet.
1. Die Töpferscheibe hat gemeiniglich obeneine hölzerne, unren eine steinerne Scheibe;zuweilen aber ist stat der untern ein gros-ses Rad mit eisernen Speichen. Die mei-sten Arbeiter setzen sie mit ihren Füssen inBewegung; einige aber, sonderlich in Frank-reich, bedienen sich eines Stabes, womit siean die Speichen schlagen. Auch giebt esScheiben, die, durch Hülfe einer Kurbel undeines senkrechten Rades, von einem Knabengedrchet werden. Aur Bildung des Thonsbraucht der Töpfer die Schiene und Be-cher-traube» und mit dem Thondrate nimter das fertige Stück von der Scheibe.
2. Vermittelst einer Leere oder Schabloneoder eines Catchers, giebt man den Sachen,
die