Töpferkunst, §. 4.
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ben Gefässe, welche im heftigsten Feuer aus-halten, und geschmolzene Metalle und Gla-ser, die nicht sehr zart fliesten, zu enthaltengeschickt flnh.
I. Ein geschickter Töpfer muß zu den Waaren,die er liefern soll, den erforderlichen Thonauszuwählen, und aus der Beschaffenheit ei-nes vorhandenen ThonS, die vorthcilhaftesteVerarbeitung desselben, zu bestimmen wissen.Manches läßt sich inzwischen durch eineschickliche Vermischung und Bearbeitung er-zwingen.
L. Die reinsten Thonarten leiden im stärkstenFeuer keine andere Veränderung, als nur dieErhärtung. Kalkige, gypsige, eisenschüssigeErden verursachen, nach dem sie mehr oderweniger beygemischt sind, einen grossem odergeringern Grad der Schmelzbarkeit. Ineinem geringen Verhältniß bewürken sie nurdie Zusammensinterung. Ist der Thon sehrunrein, so darf die Waare nicht stark genuggebraut werden, aus Furcht, sie möchte inFluß kommet,.
z. Die reinsten Thonarten sind weiß, und be-halten diese Farbe auch nach dem Brennen;aber nicht alle weisse Thonarten sind rein,und nicht alle weisse behalten ihre Farbe imFeuer. Rührt die Farbe eines rothen Thonsnicht von metallischen Theilen, sondern voneinem brenbaren Wesen her, so brennen siesich, auch so gar schwarze, oft ganz weiß.Die Nöthe zeuget aber gemeiniglich von derGegenwart des Eisens. Die Geschmeidig-keit läßt sich nicht nach der Farbe bestim-men; gemeiniglich werden die weisscn ArtenX 4 zu