Z2§ Achtzehnter Abschnitt»
§. . 2.
Thonarten, welche geschmeidig genugsind, um sich zu Gefäßen bilden zu lassen, undweiche sich bey einem massigen Feuer baldharr brennen, aber bey einem starker« gänz-lich fliesten, werden, zumal da sie die häufig-sten zu seyn pflegen, vornehmlich zu denwohlfeilsten und gemeinsten Geräthen verar-beitet, welche, weil sie eine schnelle Vermin-derung der Kälte und Hitze, wenigstens eineZeit vertragen, die gemeinnützigsten sind.Sie würden nicht fähig seyn, Wasser und an-dere Flüssigkeiten zu enthalten, weil sie zuviel grobe Zwischenräume behalten, deswegenman diese, wenigstens in der Oberfläche, durchkinen glasartigen Ueberzug verstopft.
§. Z.
Thonarten, welche durch ein starkes Feuerzusammen sintern, aber nicht gänzlich inFluß kommen, geben harte feste Gefäffe, wel-che alle flüssige, und selbst im Feuer zart flies-sende Körper, zu enthalten fähig sind, aberbey einer plötzlichen Abwechselung der Hitzeund Kälte zerspringen,
§. 4 >
Thonarten, welche im stärksten Feuer,-hne zusammen zu sintern, sehr erhärten, ge-ben