298 vierzehnter Abschnitt.
scheu dem Walken werden sie zuweilen aus-gebreitet, und im Namen, bis sie anrauschen,getrocknet; nach dem Walken werden sie übereinander gelegt, in einige Gahrung gebracht,oder in der Braut gefärbt; nächst demwerden sie in einer alkalischen Lauge ab-gewaschen, mit der Stolle, mit der Streicheund mit dem Gchlichrmond völlig zuge-richtet.
i. Auch das rauhschwarze Leder ist eine Ar,beit der Sämischgerber. An diesem wird dieNarbe beybehalten; hingegen die Fleischseitewird mit dem Schlichtmond bearbeitet, undhernach gefärbt.
2- dem sehr feinen, geschmeidigen, sciden-haften, glänzenden Leder, woraus die glasir-ten Handschuhe gemacht werden, und wcl,cheö an einigen Orten, unter dem Namen:Französisches oder Erlangcr Leder, berei-tet wird, werden Felle von Lämmern undjungen Ziegen genommen. Sie werden ineiner Bruhe aus Alannwaffer, Milch, Ey-weiß und Baumöhl mit der Hand gewaltet,geglättet, und zum Theil mit einem Firnisaus Starkmehl und Gummi Tragant über-zogen.
z. Das Leder zu den Dänischen Handschuhenwird, fast auf gleiche Weise, aus Lämmerfcl-lcn bereitet. Die bräunliche Farbe und denGeruch crbält es von der Rinde der Söhl-weide, öa/r'w
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